kultur-konzept-albrecht

wird in loser Reihenfolge mit Kooperations-Partnern aus Kulturinstitutionen, Politik und Wirtschaft (z. B. RAMADA Hotels Hannover) Kulturveranstaltungen der verschiedensten Kulturbereiche anbieten.

Über die Teilnahme an Veranstaltungen hinaus wird die Auseinandersetzung mit den einzelnen Sektoren der Kultur, der kulturellen Praxis und Theorie sowie den wechselnden ästhetischen Erscheinungen und Ausprägungen kulturrelevanten Schaffens gepflegt.
Kultur ist lebendig. Kultur ist individuell. Kultur ist Provokation und Motivation. Kultur befindet sich in einem permanenten Prozess der Veränderung und Bewegung.


Jeder Mensch besitzt ein anderes Kultur wie auch Kunstverständnis; ein anderes Bewertungskonzept, eine andere Auffassung vom dem, was Kunst, bildende oder angewandte Kunst ist oder sein sollte. Kultur ist nicht allein über ihre Wissenschaft der Epochen oder Erscheinungsformen zu definieren und zu charakterisieren.
Wer prägt, normiert oder zertifiziert einen Kunstbegriff?
Wer vermittelt uns dezidierte Hilfestellungen, falls kulturelle Darbietungen Irritation und Wahrnehmungs-Negierung unseres von kulturhistorischen Epochen bildungsbedingtem und Stil geprägten Reflektionsvermögens zur Folge haben?
Wie verhält sich die moderne Informationsgesellschaft gegenüber der uns überlaufenden riesigen Welle der Unterhaltungsindustrie, den virtuellen Welten und neuen Medien?
Was bedeutet in der modernen Bildhauerei ein negatives Volumen, in dem sich ein scheinbar identitätsloser Ort mit einem fiktiven Charakter befindet?
Wie beeinflusst uns die so genannten klassischen Ästhetik, Beliebigkeitsästhetik, Gebrauchsästhetik oder Regelästhetik?
Was bedeutet postdramatisches Erzähltheater mit multimedialen Mitteln?
Ein beispielhafter Fragenkatalog, der in seiner Komplexität und scheinbaren Einfachheit selten zufrieden stellend beantwortet werden kann; bis hin zur nicht definitiv begrenzbaren Ebene von wahrscheinlichen oder gar nahe liegenden Lösungs- und Deutungsmöglichkeiten vielfältiger kultureller Erscheinungsformen.

Stephen Hawkin prägte den Satz:
„Es hat keinen Zweck, sich auf die Wirklichkeit zu berufen, weil wir kein modellunabhängiges Konzept der Wirklichkeit besitzen."

Dies mögen wir uns in Erinnerung rufen, falls unter einem Stillleben der folgende Bildtitel steht, der ursprünglich von dem niederländischen Informatiker Edsger Wybe Dijkstra stammt:
„In der Informatik geht es genauso wenig um Computer wie in der Astronomie um Teleskope."

Es ist scheint problematisch zu sein, den sicheren und vertraut tradierten Hafen des Identität stiftenden Kulturverständnisses zu verlassen, um unbekannte Ufer anzusteuern, wo wir mit neuen meinungsvielfältigen Kultur-Kommunikationsebenen auch anderer Kulturkreise konfrontiert werden könnten.
Kultur ist auch immer der Ikonografiespiegel der herrschenden und reglementierenden Verhältnisse, der soziologischen Strukturen innerhalb einer Gesellschaft, des Fühlens und Denkens wie den Errungenschaften einer Generation und vieler weiterer gesellschaftspolitischer Einflüsse wie z. B. den religiösen, philosophischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen der jeweiligen historischen Epochen und Strömungen bis hin zur Moderne.
Die wirtschaftliche Komponente darf nicht vergessen werden.
Denn Kultur beinhaltet nicht nur eine oftmals symbiotische Sinnproduktion, sondern hat einen Wert und muss finanziert werden.

Jegliche Institution des Kulturbetriebes, eingeschlossen die nicht staatlich geförderten Kulturschaffenden, erwirtschaftet dennoch einen kaum zu vernachlässigenden Mehrwert. Dieser erzeugt als ein bedeutender ökonomischer Faktor Sekundäreffekte für den kommunalen wie privaten Wirtschaftsraum.
Wir werden im Rahmen unseres Schaffens klassische Angebote, welche immer schon respektvollen Kulturcharakter in der öffentlichen Meinung besitzen, einschließlich der sich inzwischen etablierten oder etablierenden Kulturprojekte wie etwa freie Theater mit einem modernen Angebot in Anspruch nehmen.
Die verschiedenen Erscheinungsformen und Ebenen von Kultur mit ihren gesellschaftspolitischen Schnittstellen beinhalten und generieren nachhaltige Synergieeffekte für jede Gemeinde, Stadt oder jedes Bundesland. Es ergeben sich Standort-, Kreativ-, Image-, oder Entwicklungsfaktoren mit vielen sich gegenseitig bedingenden kreativpotenzialen Wirkungsketten und somit werden die Entwicklung der Gesellschaft und das Standortimage beflügelt.
kultur-konzept-albrecht bietet interessiert engagierten Freunden und Förderern von Kultur ein wünschenswertes Podium und eine medienkompetente Plattform für ihre Ideen und ihren Einsatz zugunsten der konkreten Anforderungen kultureller Praxis.
k-k-a wird nicht nur im Spannungsfeld kulturpolitischer, kulturökonomischer und kulturästhetischer Diskurse ein produktives Medium sein, sondern auch im gesellschaftspolitischen Kontext durch verbindlich gestaltende Öffentlichkeitsarbeit für eine lebendige und beispielhafte Kultur in Niedersachsen Impulse setzen.

Jens Albrecht

 

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